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Property Taxes USA – Grundsteuern bei US-Immobilien
Property Taxes sind Grundsteuern, die auf Immobilien in den USA erhoben werden. Sie werden jährlich oder halbjährlich fällig und dienen der Finanzierung von Gemeinden, Schulen und öffentlichen Dienstleistungen. Für Käufer und Investoren sind Property Taxes ein zentraler Bestandteil der Immobilienfinanzierung in den USA, da sie die monatliche Belastung und die Kalkulation des Cashflows direkt beeinflussen.
Property Taxes als fester Kostenfaktor bei Immobilien
Die Höhe der Property Taxes hängt vom bewerteten Immobilienwert (Assessed Value) und dem jeweiligen Steuersatz des Bezirks (County) ab. Sie variieren stark je nach Bundesstaat und Stadt und können zwischen 0,5 % und 2,5 % des Immobilienwertes pro Jahr liegen.
In der Praxis werden Property Taxes häufig über den Escrow Account zusammen mit der Hypothekenzahlung verwaltet. So stellt die Bank sicher, dass die Steuern fristgerecht gezahlt werden und der Käufer keine Verzugsrisiken hat. Die Property Taxes zählen zu den Closing Costs, da eine anteilige Zahlung bei Kaufabschluss häufig erforderlich ist.
Für internationale Investoren ist die Kenntnis der Property Taxes essenziell. Sie beeinflussen direkt die Berechnung der Debt-to-Income Ratio (DTI) und helfen bei der Planung von Cashflow, Budget und Finanzierungssicherheit.
Fallbeispiel
Ein Käufer erwirbt eine Immobilie in Florida für 400.000 USD.
Assessed Value: 400.000 USD
Steuersatz: 1,2 %
Jährliche Property Taxes: 4.800 USD → monatlich 400 USD über den Escrow Account
Ablauf:
Property Taxes werden anteilig bei Closing bezahlt
Restliche jährliche Zahlungen werden automatisch über den Escrow Account abgerechnet
Käufer hat volle Kostenkontrolle und vermeidet Zahlungsversäumnisse
Ergebnis:
Die Property Taxes sind transparent in die Finanzierung integriert, was die Planung der monatlichen Belastung erleichtert und den langfristigen Cashflow sicherstellt.


