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Good Faith Estimate schnell erklärt

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Good Faith Estimate (GFE) – Übersicht der Kosten bei US-Immobilien

Das Good Faith Estimate (GFE) ist ein Kostenvoranschlag für Käufer einer Immobilie in den USA. Es listet sämtliche Closing Costs, Gebühren und Vorauszahlungen auf, die beim Kauf fällig werden. Für internationale Investoren in Florida ist die GFE ein wichtiges Instrument, um die Immobilienfinanzierung in den USA transparent zu planen, unerwartete Kosten zu vermeiden und Angebote verschiedener Banken und Kreditgeber vergleichbar zu machen.

Good Faith Estimate (GFE) – Planungssicherheit bei Immobilienkäufen

Das Good Faith Estimate wird vom Kreditgeber erstellt und gibt einen detaillierten Überblick über:

  • Origination Fees – Bearbeitungsgebühren des Kredits

  • Title Insurance – Absicherung gegen unbekannte Belastungen

  • Escrow Accounts – Vorauszahlungen für Steuern und Versicherungen

  • Prepaid Items und Points – vorab fällige Beträge

Die GFE ist insbesondere bei Fixed-Rate und Adjustable-Rate Mortgages wichtig, da sie zeigt, wie sich die monatliche Belastung und die Gesamtkosten zusammensetzen. Für Käufer in Florida bietet sie Klarheit, um die Finanzierung realistisch zu planen.

Fallbeispiel

Ein Käufer erwirbt ein Haus in Tampa, Florida, für 350.000 USD:

  • Kreditbetrag: 280.000 USD

  • Closing Costs laut GFE: 9.500 USD

  • Prepaid Items (z. B. Property Taxes & Homeowners Insurance): 3.200 USD

  • Points: 1 % → 2.800 USD

Ablauf:

  1. Kreditgeber erstellt GFE vor Vertragsunterzeichnung

  2. Käufer plant Finanzierung inkl. aller aufgeführten Kosten

  3. Vergleich verschiedener Angebote wird erleichtert

Ergebnis:
Dank GFE kennt der Käufer alle relevanten Kosten im Voraus, vermeidet böse Überraschungen beim Closing und kann die Finanzierung für die Immobilie in Florida optimal kalkulieren.